
Dieter Landuris, Kai Maertens (c) Thomas Grünholz
Inhalt
Besetzung
Gästebuchkommentare
Pressestimmen
Zurück zur Übersicht
Besetzung
Gästebuchkommentare
Pressestimmen
Von Lügen und Lastern
schwarze Komödie von Anthony Neilson (Frohes Fest)
Mit Dieter Landuris und Kai Maertens als brillante Chaoten in Uniform schockiert und begeistert Anthony Neilsons schwarze Komödie „Von Lügen und Lastern“ gleichermaßen.
Berliner Zeitung, 13. September 2008
Wenn Sie schwarzen Humor lieben, dann kann ich Ihnen einen „Leckerbissen“ empfehlen. [...] In der makellosen Regie von Bettina Rehm spielen Dieter Landuris und Kai Maertens zwei etwas „unterernährte“ Polizisten so lebensnah, so liebenswert, so komisch und unbeholfen, dass man nach der ersten halben Stunde bereit ist, ihnen ihre Aufgabe abzunehmen. [...] Der Autor hat sich schon was einfallen lassen, das Tempo steigert sich ständig [...]. Beifall wie verrückt, auch auf den billigen Plätzen, von Besuchern der jungen wie auch gesetzteren Generationen. Sie sollten sich bis 19. Oktober diesen Spaß an der Komödie gönnen. Der Autor ist in England ein Geheimtipp.
Peter Bosse, Spreeradio 105.5, 14. September 2008
Man muss dieses Duo, das schon an den simpelsten Dingen scheitert, einfach mögen. Wie sie da stehen, der kleine Gobbel mit seinen vor Naivität geweiteten Augen und der große Blunt mit seiner pedantisch-verknusperten Mimik, sind sie tragikomische Clowns, klasse gespielt von Dieter Landuris und Kai Maertens. [...] Es sind aber nicht nur die unterbelichteten Cops, die Tabubrüche, Verwechslungen und Missverständnisse, die Anthony Neilsons sehr britische, pechschwarze Komödie [...] zum intelligenten Spaß in der Komödie am Kurfürstendamm machen. [...] Zum Totlachen!
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 16. September 2008
Unbändiger Spaß und abgründige Bosheit zugleich: Zwei Polizisten, gutmütig, begriffsstutzig, verlegen, sprengen den Weihnachtsabend eines älteren Ehepaares und damit ein ganzes gesellschaftliches Gefüge in die Luft. [...] Und wenn die Geschichte in Fahrt kommt, geraten die beiden in quirlige, übermütige Spiellaune [...] und zeigen doch auch die verblüffend schlitzohrige Klugheit der Polizisten.
Christoph Funke, Der Tagesspiegel, 16. September 2008
Dem britischen Autor Anthony Neilson ist gar nichts heilig. Mit aberwitzigen Wendungen und rabenschwarzem Humor düst er durch die Boulevardklischees. Ganz nebenbei nimmt die ebenso intelligente wie böse Pointenparade auch Kleinbürgerei in diversen Ausprägungen ins Visier. Den Schauspielern macht das ebenso inkorrekte wie rund getimte Chaos sichtlich Spaß. Sie liefern eine fulminante Ensembleleistung.
Gerd Hartmann, zitty, 9. – 22. Oktober 2008
Was Dieter Landuris und Kai Maertens als tumbe Bobbys in der Komödie veranstalten, ist so pechschwarz, so bitterbös und so kreischkomisch, dass einem das Lachen erst im Halse stecken bleibt - und man am Ende doch noch Tränen lacht. [...] Dass das Ganze nicht aus dem Ruder läuft, liegt an der präzisen Regie von Bettina Rehm. Die Münchnerin hat das Ensemble fest im Griff und setzt auf Tempo. Und so rast der Irrwitz über einen hin. Und man kapituliert, mit Zwechfell-Flimmern.
Martina Kaden, BZ, 16. September 2008
Bettina Rehm inszenierte einen amünsanten, kurzweiligen Zweistünder. [...] Mit Dieter Landuris als kleiner Polizist Gobbel und Kai Maertens als großer Polizist Blunt steht ein herrliches Paar im Zentrum, das bestens nach der unverwüstlichen Dick-und-Doof-Methode funktioniert. [...] In dem händeringenden Versuch, die schlimme Botschaft nicht überbringen zu müssen, verwandeln die Polizisten das Wohnzimmer in eine Irrenanstalt.
Katja Oskamp, Berliner Zeitung, 18. September 2008
