Theatersport: Bühnenpiraten
Manon Straché zu Gast bei Theatersport Berlin. © Jo Neander

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Theatersport mit Manon Straché

Sonderveranstaltung von Theatersport Berlin

 

Am 12. April 2009 um 20 Uhr in der Komödie am Kurfürstendamm

Seit zwei Jahren macht Theatersport Berlin mit seinen „Bühnenpiraten“ die Komödie am Kurfürstendamm unsicher und bietet Improvisationstheater vom Feinsten. Hin und wieder stößt ein prominenter Gast zu der fünfköpfigen Truppe. Schauspieler und Regisseur Andreas Schmidt trat hier auf, Jürgen von der Lippe war zum Jahreswechsel zu Gast.
Manon Straché hat schon vier Mal bewiesen, dass sie sehr spontan sein kann. Am 12. April ist sie erneut dabei. Straché liegt das Improvisieren im Blut. Sie war Ensemble-Mitglied der namhaften Kabaretts "Academixer" und "Leipziger Pfeffermühle", reiste jedoch noch vor der Wende in den Westen aus. Das Theater in Heidelberg war danach ihre erste Station. Kurze Zeit später begann ihre Fernsehkarriere. Vier Jahre spielte sie in der "Lindenstraße", bis sie vom Blumenladen in den Schreibpool von Deutschlands beliebtestem Hotel in der ZDF-Serie „Girlfriends“ wechselte. In der Komödie am Kurfürstendamm spielte sie zuletzt in „Der letzte der feurigen Liebhaber“. Gefragt, wieso sie bei den „Bühnenpiraten“ dabei sein möchte, antwortet sie: „Es ist reizvoll für einen Schauspieler auf der Bühne zu stehen und nicht zu wissen, was kommt. Ich finde es spannend, dem Publikum total ausgeliefert zu sein.“
Recht hat sie, denn bei Theatersport Berlin läuft alles auf Zuruf des Publikums. Im Bühnenbild des aktuellen Stücks wetteifern fünf Darsteller um einen Inszenierungsjob. Hat das Publikum in der ersten Hälfte des Abends entschieden, wer der „Pirat des Abends“ wird, muss dieser in der zweiten Hälfte mit Hilfe des Publikums und seiner Bühnenpartner ein Stück inszenieren. Musical, Komödie, Tragödie: Alles ist möglich. Es kommt ganz darauf an, welche Vorgaben die Zuschauer machen. Es wird auf jeden Fall ein Unikat.
In einer früheren Veranstaltung glänzte Manon Straché bereits als sterbender Kater in einer Katzenoper oder in der Rolle einer sächsischen Metzgersgattin, die Gammelfleisch verkauft. Mal sehen, was die Zuschauer am 12. April für sie und ihre Kollegen auf Lager haben.

 
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