Pension Schöller
Winfried Glatzeder (links) als Schauspielschüler mit L-Fehler, Achim Wolff als Großgrundbesitzer aus der Provinz. © Dagmar Scherf
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Pension Schöller

Schwank in drei Akten von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
in der Bearbeitung von Jürgen Wölffer

 

Wiederaufnahme am 29. Juni 2012 im Theater am Kurfürstendamm

Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth aus Kyritz an der Knatter möchte am Stammtisch mit einem verrückten Erlebnis brillieren – und deshalb an einer Soirée in einer Berliner Irrenanstalt teilnehmen. Sein Neffe Alfred, dem er dafür Geld zur Eröffnung eines Geschäftes verspricht, soll das für ihn organisieren. Der würde ihm gern helfen, kennt jedoch keine Irrenanstalt. Er führt seinen Onkel stattdessen in die Soiree der Pension Schöller und gibt die dortigen Gäste als Patienten aus. Klapproth hat seinen Spaß mit einem abenteuerlichen Großwildjäger, einer skurillen Schriftstellerin und einem Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler, der >Othenno< rezitiert, - und fährt hochzufrieden wieder zurück in die ländliche Idylle. Doch her er nicht damit gerechnet, dass die Pensionsgäste ihn bis nach Hause verfolgen und an den Rand des Wahnsinns treiben.

Der Möchtegern-Schauspieler würde sagen: „Ein tonnes Stück, mit viennen tonnen Ronnen!“

 
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