Inhalt
Besetzung
Gästebuchkommentare
Pressestimmen
Zurück zur Übersicht
Besetzung
Gästebuchkommentare
Pressestimmen
Männerhort
Komödie von Kristof Magnusson
Die (Privatfernseh-Prominenz) zeigte sich in mopsfideler Bestform: Bastian Pastewka als Informatiker Eroll und Stiefmütterchen der Herrenrunde, Christoph Maria Herbst als beschlipste Testosteronbombe und arroganter Banker (...), Michael Kessler als heimlich schwuler Flugkapitän Helmut (...), sowie Jürgen Tonkel als Feuerwehrmann-Dumpfbacke, der so bleiben will, wie er nie war: hart und herzlich. Schabernack mit Charme ist das und ein bitterschöner Spaß, der die ollen Typen mit ihrem verkorksten Frauen- wie Männerbild nicht denunziert.
Irene Bazinger, Berliner Zeitung
Wer vermutet, dass es sich dabei um einen billigen Haudrauf-Spaß handelt, hat sich getäuscht. Auch wenn es viel zu lachen gibt, hat die Komödie (...) einen durchaus ernsten Hintergrund. Es geht um Männer um die 40 (...), die keine Initiative ergreifen, um etwas zu verändern und sich eher hilflos der Realität ergeben. „Eine gewisse Melancholie, eine Grunddepression ist den vier Männern als Vertretern dieser Generation gemeinsam.“ Doch keine Sorge! daraus entwickelten die vier Schauspieler und der Regisseur tiefgründigen Witz, seziererische Ironie sowie herrlichen Blödsinn. Denn wie gesagt: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Eva- Maria Hilker, tip
“Männerhort” ist ein virtuos feinsinniges Lustspiel. Man muss mit Taubheit geschlagen sein, um nicht schon bei den ersten Dialogen zu ahnen, dass hier einer schreibt, der es mit einem Woody Allen oder Billy Wilder aufnehmen kann, einem Alan Ayckbourn oder einer Yasmina Reza. (...) Ein Geschenk des Himmels auch für die Schauspieler. Und die zeigen Bestes. In so vehementem wie wie präzisem Klipp-Klapp stolpern die vier ziemlich gegensätzlichen Typen durch all die komischen bis tragikomischen Situationen voller Wortgewitter.
Reinhard Wengierek, Die Welt
Die wahre Schauspielkunst der Comedians zeigt sich vor allem dann, wenn sie nichts sagen. Beispielsweise, wenn Lars Rudolph auf Helmut und Mario stößt, die sich bereits die Couch teilen, weil sie von ihren Frauen verstoßen wurden, und der Banker versucht, sich auf der Lehne des Sitzmöbels zur Ruhe zu betten. Als dann auch noch Eroll im Keller erscheint und ein Plätzchen auf dem Sofa erbittet, schießen dem Publikum schon lange die Tränen aus den Augen. Die Inszenierung von Andreas Schmidt lässt jeder Figur die nötige Zeit, sich zu entwickeln (...). Spielend wechselt der Ton zwischen feiner Ironie und vordergründigem Slapstick. Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Jürgen Tonkel sind im Fernsehen Klasse, auf der Bühne sind sie besser!“
Claudia Duda, Oranienburger Generalanzeiger

