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Theater und Komödie am Kurfürstendamm » Die Nervensäge
Die Nervensäge
V. l.: Wicki Kalaitzi, Winfried Glatzeder und Marcus Ganser © Thomas Grünholz

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Die Nervensäge

Komödie von Francis Veber Deutsche Übertragung von Christian Wölffer Bearbeitung Jürgen Wölffer

 
Großer Spaß!
"(...) Es macht großen Spaß, Glatzeder im Kudamm-Theater dabei zuzusehen, wie er langsam die Contenance verliert, wie hinter dem Stoizismus der Wahnsinn irrlichtert. Das ist Körper- und vor allem Gesichtskomik vom Feinsten. (...)"
BZ, 10. Mai 2010
Großes Humor-Kaliber!
"(...) Glatzeder ist nicht wiederzuerkennen. So penibel gut macht der frühere DEFA-Star seine Sache als rasender Profikiller, (...). Dabei ist dieser rabaukige Theater-Abend in der Inszenierung von Jürgen Wölffer vor allem komisch. "Die Nervensäge" von Francis Veber - das ist ganz großes Humor-Kaliber! Auch am Kudamm. Wenn Glatzeder als gemeingefährlicher Auftragsmörder und Marcus Ganser als verlassener Ehemann sich tosend und tapsig um ein Hotelzimmer kloppen, sind Lachsalven garantiert. (...)"
Karim Mahmoud, Berliner Kurier, 10. Mai 2010
Überragende Darsteller
"(...) Es ist keine leichte Aufgabe, an die sich Regisseur Jürgen Wölffer da im Theater am Kurfürstendamm herangewagt hat, denn auf Francis Vebers Komödie "Die Nervensäge" lastet die Hypothek zweier berühmter Verfilmungen: (...). Doch wie die Leinwandversionen punktet auch das Bühnenabenteuer ganz entschieden mit makabrem Witz, höherem Blödsinn und vor allem einer grandiosen Besetzung. Winfried Glatzeder spielt den kaltschnäuzigen, wortkargen Killer Ralph. (...) Erzkomödiant Marcus Ganser läuft als vermeintlich farblose Nervensäge zur Höchstform auf. (...) Dank der überragenden Darsteller ein klasse Abend."
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 11. Mai 2010
Vergnügen bescherende Schauspielkunst!
"(...) Weil (...) Glatzeder die Verzweiflung seiner Figur über ihr Scheitern (...) in die tragikomische Richtung zu lenken weiß, steht dem Gelingen dieser Komödie nichts im Wege. Vor allem nach der Pause, (...) wandelt sich diese Inszenierung (...) in ein zeitloses Stück über unverhoffte Freundschaften und den Versuch, Meister des eigenen Lebens zu sein.Wicki Kalaitzi greift als vom Hemdenvertreter zum Psychiater wegdriftende Ehefrau (...) in das Geschehen ein. Kalaitzi spielt (...) hingebungsvoll den hellen Moment aus, in dem die mit neuem Elan beseelte Frau den amourösen Seitensprung als die ihr gemäße Form des Daseins erkennt. Die Entdeckung des Abends ist neben dem sich ganz und gar verschenkenden Glatzeder aber Gerd Lukas Storzer. Er legt einen pfiffigen, an seinen Gästen mitunter verzweifelnden, aber im letzten Moment immer noch den Mantel der Professionalität übers verstörte Gesicht ziehenden Hotelpagen auf die Bretter der Bühne am Kurfürstendamm. (...) »Die Nervensäge« bietet (...) solide und Vergnügen bescherende Schauspielkunst. (...)"
Tom de Meller, Neues Deutschland, 17. Mai 2010
 
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