
Berlin Comedian Harmonists: Verrückte Zeiten
Vorstellungen am 31. Mai und 7./14. Juni 2010 um 20 Uhr im Theater am Kurfürstendamm
Über zwölf Jahre ist es her, dass die Berlin Comedian Harmonists mit dem Stück „Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists“ einen Überraschungserfolg landeten. Im vergangenen Jahr hat Lars Wernecke für das Sextett „Verrückte Zeiten“ inszeniert, eine turbulente Mischung aus Theater- und Musikprogramm, in der die sechs Herren im Frack nicht nur ihre vergangenen zwölf Jahre mit über tausend Vorstellungen Revue passieren lassen. Erstmals schlagen sie in einem Programm ganz neue Saiten an und interpretieren Songs von Nena oder Michael Jackson, den Beatles, ABBA und Glenn Miller. Nun steht fest: Die Berlin Comedian Harmonists können auch anders, nämlich 50er, 60er, 70er und 80er. Das fand 2009 auch die Berliner Morgenpost und titelte: „Zum Niederknien komisch“.
Natürlich erzählt das Sextett an dem Abend auch die aufregende Geschichte seiner großen Vorbilder, der Comedian Harmonists. Deren schönste Evergreens wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Wochenend und Sonnenschein“ sind neben den neuen Arrangements immer noch Bestandteil des Programms.
Auch die für alle Beteiligten schmerzhafte Trennung der Gruppe wird nicht ausgelassen. Das Publikum kann sowohl den Weg des Meistersextetts, dem Teil der Gruppe, der in Nazi-Deutschland blieb, verfolgen, als auch den der Comedy Harmonists, der Mitglieder, die wegen ihres jüdischen Glaubens ins Exil gezwungen wurden.
Vorhang auf für „Verrückte Zeiten“ mit Holger Off, Ralf Steinhagen, Olaf Drauschke, Philipp Seibert, Wolfgang Höltzel und dem Pianisten Horst Maria Merz.
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Nach der Berliner Erstaufführung im vergangenen September urteilte die Presse:
„Zum Niederknien komisch“ (Berliner Morgenpost)
„So könnt ihr ewig weitersingen!“ (BZ)
„ ... Ein musikalischer Angriff auf das Zwerchfell. Wirklich sehenswert!“ (Bild)
