Portraitfoto  Nadine Schori

Nadine Schori

… ist Schweizerin und stand bereits als Schülerin auf der Bühne des Stadttheaters St. Gallen. An der Palucca-Schule Dresden schloss sie nach drei Jahren ihr Studium als klassische Balletttänzerin mit Diplom ab. Es folgte ein Engagement am Friedrichstadtpalast Berlin. 2001 beendete sie ihre Karriere als Tänzerin und begann eine dreijährige Schauspielausbildung. Außerdem absolvierte sie eine Ausbildung zur Film- und Fernsehschauspielerin und nahm Gesangsunterricht.
Parallel dazu war sie als Synchronsprecherin für Film und Fernsehen tätig und spielte in diversen TV-Produktionen wie z.B. „In aller Freundschaft“, „Wolffs Revier“, „Im Namen des Gesetzes“, „Rosamunde Pilcher“ oder auch „Liebling, bring die Hühner ins Bett“. 2004 ging sie mit Otto Waalkes auf Tournee, und im selben Jahr begann auch ihre Karriere als Theaterschauspielerin. Sie spielte unter anderem in einer Produktion des Deutschen Theaters Berlin an der Seite von Katja Riemann und Burghart Klaußner, am Hans Otto Theater Potsdam – so z.B. die Titelrolle in der Uraufführung von Paolo Coelhos Weltbestseller „Veronika beschließt zu sterben“ oder die Warja an der Seite von Angelica Domröse in Tschechows „Kirschgarten“ – sowie auf vielen anderen Bühnen.
Ebenfalls am Hans Otto Theater Potsdam spielte sie in Fontanes „Frau Jenny Treibel“. In dieser Inszenierung stand sie zum ersten Mal mit Katharina Thalbach, mit der sie seitdem eine enge Zusammenarbeit verbindet, auf der Bühne. Im vergangenen Jahr engagierte Katharina Thalbach sie an das Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, wo sie in der „Fledermaus“ die Ida spielte, ferner für „Wie es euch gefällt“ an die Komödie am Kurfürstendamm und ans Winterhuder Fährhaus für „Der Raub der Sabinerinnen“.
2009 hat Nadine Schori neben diversen Theater- und Fernsehproduktionen ihren ersten Kinofilm „Das Morphus Geheimnis“ gedreht und das Hörbuch „Clara Schumann: Seit ich ihn gesehen – Ein Zwiegespräch“ geschrieben und aufgenommen.
Eine weitere Facette ihres künstlerischen Schaffens sind Liederabende und inszenierte Lesungen. In diesem Jahr war sie am Renaissance Theater Berlin in dem Stück „Clara Schumann und die Erinnerung“ (in eigener Regie) und in der Produktion „Ein Inspektor kommt“ an der Seite von Judy Winter und Vadim Glowna zu sehen.
 
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