Folke Braband

... wurde in Berlin geboren und studierte dort Theater- und Literaturwissenschaften.
Von 1991 bis 1995 leitete er gemeinsam mit Martin Woelffer das Studiotheater magazin im Theater am Kurfürstendamm und war daraufhin als künstlerischer Leiter an der Berliner Komödie tätig.
Über 80 Inszenierungen u. a. in Berlin, Wien, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Köln weisen Braband als erfolgreichen Pendler und Grenzgänger zwischen Tragödie und Komödie aus.
Sein Repertoire umfasst die gesamte Bandbreite von Boulevard bis gesellschaftskritische Sozialdramen, von Kinder- und Jugendstücken bis zur Klassik.
So inszenierte er neben Komödien von Alan Ayckbourn, Neil Simon oder Noel Coward auch zeitgenössische Werke von Neil LaBute, Mike Leigh, Mark Ravenhill, Nicky Silver oder Christopher Hampton sowie moderne und alte Klassiker von Tennessee Williams, Henrik Ibsen, Molière, Kleist und Sophokles.
An der Komödie und dem Theater am Kurfürstendamm inszenierte er u. a. „Süßer die Glocken“, „Charleys Tante“ und „Die Grönholm Methode“.
Zuletzt inszenierte Braband in Wien am Theater in der Josefstadt und am Volkstheater sowie am Alten Schauspielhaus Stuttgart („Endstation Sehnsucht“). Neben seiner Tätigkeit als Regisseur ist Braband auch als Autor und Übersetzer tätig.
 
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