Portraitfoto  Anna Thalbach

Anna Thalbach

... wuchs in Berlin auf. Als Sechsjährige stand sie an der Seite ihrer Mutter zum ersten Mal vor der Kamera. Nach ihrer Ausbildung an der Lette-Schule für Foto-, Grafik- und Modedesign und einer Hospitanz als Kostümbildnerin am Schiller-Theater gestaltete sie 1999 eigene Kostüme für „Die Präsidentin“ von Werner Schwab in der Werkstatt des Schiller-Theaters. Ihr Spielfilmdebüt gab sie 1980 in „Engel aus Eisen“ von Thomas Brasch. Zahlreiche weitere Kino- und Fernsehfilme folgten: „Der Passagier – Welcome to Germany“ von Thomas Brasch (1988), Hark Bohms „Herzlich willkommen“ (1990), „Justiz“ von Hans W. Geissendörfer, „Burning Life“ (beide 1993) von Peter Welz, „Mesmer“ (1994) von Roger Spottiswoode, „Lonny, der Aufsteiger“ von Tom Toelle, „Der Pirat“ von Bernd Schadewald (beide 1997) , „Untersuchung an Mädeln“ (1998) von Peter Payer, „Poem“ (2003), „König der Diebe“ sowie „Der Untergang“ (beide 2004).
Im Theater sah man sie u. a. in „Die Möwe“ am Maxim Gorki Theater, in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ (Regie: Benno Besson) am Schauspielhaus Zürich, in „Monsieur Verdoux“ (Regie: Werner Schroeter) und „Ollis Gefängnis“ (Regie: Peter Palitzsch) am Berliner Ensemble sowie in „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Regie: Jérôme Savary) am Théâtre National Challiot in Paris und am Hamburger Thalia Theater.
In der Komödie am Kurfürstendamm stand sie in der Spielzeit 2005/ 2006 in „Ernst – und seine tiefere Bedeutung“ auf der Bühne.
Für ihr schauspielerisches Werk erhielt Anna Thalbach mehrere Preise.
2004 stellte sie erstmals Zeichnungen und Grafiken im Museum Peschkenhaus in Moers aus. Es folgten Ausstellungen in Köln, Berlin und Bremen.
2008 war sie in vier Kinofilmen zu sehen: im Drama „Darum“, im Kinofilm „Esperanza“, in der Romanverfilmung von Otfried Preußlers „Krabat“ sowie in Uli Edels „Der Baader Meinhof Komplex“. Außerdem bekam sie den Deutschen Hörbuchpreis als beste Interpretin für ihre Lesung des Romans „Paint it Black“.
 
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