Amina Gusner

… absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Seit 1985 ist sie als Schauspielerin bei Film und Fernsehen sowie als Regisseurin und Autorin tätig. Mit der Künstlergruppe „Allein im Hausflur“ (zu der auch Paul Wilke, Johannes Zacher und Peter René Lüdicke gehören) hat Amina Gusner zahlreiche Aufsehen erregende Videos, Hörspiele und szenische Montagen veröffentlicht.
Ihre Inszenierung der szenischen Montage „Mütter und Männer“, die zu den Hessischen Theatertagen 2004 eingeladen wurde, erhielt den Preis der „Jungen Experten“. Am Staatstheater Kassel inszenierte sie „Orestie“, an der Neuen Bühne Senftenberg Schillers „Die Räuber“. In der Spielzeit 2005/2006 inszenierte sie am Hans Otto Theater Ibsens „Hedda Gabler“ mit Katja Riemann in der Titelrolle. Dabei war auch Peter René Lüdicke. Mit beiden Darstellern realisierte sie für die Komödie am Kurfürstendamm Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“. Riemann spielte auch in ihrer Inszenierung „sex stadt beziehungen“ für das Maxim Gorki Theater. Es folgten die Tourneeproduktion „Anna Karenina“ sowie im Sommer 2008 „Drei Schwestern“ für das Theater am Kurfürstendamm mit u. a. Katja Riemann, Jasmin Tabatabai und Nicolette Krebitz.
Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Amina Gusner Schauspieldirektorin der Theater & Philharmonie Thüringen. Hierzu gehören die Bühnen der Stadt Gera sowie das Landestheater Altenburg. Hier inszenierte Gusner zahlreiche Stücke, u. a. „Einsame Menschen“, „Die Nibelungen“, „Faust“ sowie zuletzt „Die Dreigroschenoper“.
 
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